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Anthropo- sophische Pharmazie

Michael Wortmann: Der Freie Mann - Friedrich August Eschenr

(1776-1800)
Biografie • Briefe • Werke • Kontexte • Pädagogik • Rezeption
ISBN 978-3-89979-252-2;  75,00 Euro
Schriftenreihe zu den Geistes- und Schönen Wissenschaften, Band I.

Rekonstruiert wird das durch Bergtod bei Chamonix/ Frankreich abgekürzte Leben des deutschen Junggelehrten Friedrich August Eschen (1776-1800) als kontextualisierte Dokumentarbiografie. Dabei stützt sich der Autor auf überwiegend bisher unbekannte Quellen, darunter 85 Briefe von/an Eschen, auf Buchinventare zur Ermittlung seines Lektüreprofils sowie auf diverse Kontextquellen.
An seinem Geburtsort Eutin im Bistum Lübeck erfährt Eschen privilegiert-bürgerliche Sozialisationsbedingungen, – nicht zuletzt als hervorragender Schüler des Dichters, neuhumanistischen Rektors, Übersetzers und Altphilologen Johann Heinrich Vossß (1751-1826).
Während des Studiums ab 1796 nimmt Eschen durch zahlreiche Begegnungen am „Jenaer Aufbruch“ teil. Ferner liefert er altsprachliche Übersetzungen im Sinne der vossischen Programmatik (beispielsweise in Wielands „Merkur“) und Beiträge für Schillers Periodika, – gekrönt durch einen verdeutschten Horaz (Oden, Zürich 1800). Der Verlust des durch den Musiker und Journalisten Johann Friedrich Reichardt (1752-1814) vermittelten Übersetzungsauftrags für den „Don Quijote“ an Ludwig Tieck (1773-1853) zeigt Eschen in der bisher kaum wahrgenommenen Exklusion durch die Frühromantiker.
Als bald führendes Mitglied der von Johann Gottlieb Fichte (1762-1814) geförderten literarisch-republikanischen Studentensozietät der Freien Männer folgt Eschen 1798 u.a. seinem gleichaltrigen Landsmann und Freund Johann Friedrich Herbart als Hauslehrer in Familien des in der neuen Helvetischen Republik privatisierenden Berner Patriziats. Eschens Brief „Über die Helvetische Revolution“ (im CD-ROM-Anhang) ist bisher ebenso unbekannt wie seine Hauslehrer-Kurzberichte. Diese enthalten Hinweise auf den pädagogischen Diskurs der Freien Männer in der Schweiz: wie ist das commercium-Problem (sittlicher) Erziehung zu lösen? Es zeichnet sich ein frühes Ästhetik-Konzept von Erziehung und Bildsamkeit ab, das die Freunde in ihren Praxen erproben. Herbart hat dies ab 1802 in systematischer Absicht zum „Hauptgeschäft der Erziehung“ erklärt.

Johannes W. Rohen: Grundriss einer spirituellen Christologie

ISBN 978-3-89979-255-3;  13,00 Euro

„Dazu ist der Christus im Jesus Mensch geworden, daß dieser gemeinsame Strom der Wärme von Menschenherz zu Menschenherz fließen kann. Das Gefühl für das gemeinsame Menschenziel geht
aus von dem Kreuz auf Golgatha. So verbinden sich Vergangenheit und Zukunft. Das ist das Ziel der Zukunftsentwickelung der Menschheit. Ob die Menschen diesen gemeinsamen Namen des Christus beibehalten werden, darauf kommt es nicht an, sondern darauf, daß alle Menschen begreifen lernen, daß dasselbe Gefühl, welches die Menschen ursprünglich von ihrem gemeinsamen Ursprung hatten, in ein Gefühl einer gemeinsamen Erdenzukunft umgewandelt werde.“
Rudolf Steiner

Thierry Cornbrecher: Die Abenteuer des Thierry Cornbrecher

Autobiographie und rote Pfade eines Suchenden
ISBN 978-3-89979-257-7;  15,00 Euro

„Es gibt Dinge, die gibt es nicht - aber die gibt es doch.“ Dieser Satz kam einige Male vor in dieser Biographie und er zeigt die Stimmung eines einzigartigen Lebens.
Es ist ein Versuch sich selbst zu verwirklichen, sich selbst zu werden, also sich auf dem Weg der Menschenwerdung zu befinden und zu bleiben.
„Welterkenntnis ist Selbsterkenntnis, Selbsterkenntnis Welterkenntnis“. Wir als Punkt, als Ich, erkennen uns an der Peripherie und die Peripherie erkennt sich an uns, am Tag wie in der Nacht. Wir sind Schöpfer. „Wir sind unsere eigenen Gedanken“. Dieser alte Spruch aus Mitteleuropa ist sehr leicht zu verstehen. Was ich jetzt bin, habe ich früher gedacht. Was ich jetzt denke, werde ich Morgen. In jedem von uns steckt ein Weg, ein roter Pfad und der Weg ist das Ziel, das Ziehen, das Zischen in dem Moment zwischen Menschen, Menschlichen, Menschheitlichen.

Achim Elfers: Schuld der Exekutive?

Ein Essay
ISBN 978-3-89979-251-5;  12,00 Euro

Am 17.06.2016 wurde der ehemalige SS-Unterscharführer und Auschwitzwärter Reinhold Hanning (Jahrgang 1921) wegen ‚Beihilfe zum Mord' in mindestens 170.000 Fällen vom Landgericht in Detmold zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Er, der weder als damaliger Vertreter der Exekutive des Deutschen Reiches noch anschließend in der BRD gegen ein Gesetz verstieß, wird von heutigen Vertretern des Staates BRD verurteilt, weil er Dienstanweisungen nach damaligen Gesetzen gehorchte. Und die Vollstrecker jetziger Exekutive sperren ihn heute genauso prüflos ein, wie er damals seinen Dienst versah. Was ist diese Exekutive? Sollen ihre Vertreter neuerdings ein eigenes Gewissen hegen? Und sind sie schuldig, wenn sie es nicht erhören?

Johannes W. Rohen: Entwicklung der Sprachorgane und der Sprachfähigkeit des Menschen

ISBN 978-3-89979-256-0;  13,00 Euro

In der Menschheitsentwicklung haben die Sprachorgane eine entscheidende Rolle gespielt. Erst durch das Sprachvermögen ist die Höherentwicklung der Menschen möglich geworden. Auch in der Zukunft wird die Entwicklung der Sprachfähigkeit noch höhere Entwicklungsstufen erreichen und neue Gestaltungskräfte hervorbringen.
Die Menschheitsentwicklung ist heute noch nicht zum Abschluss gekommen.

Sebastian Jüngel: Die Taube

Eine Legende; bebildert von Johanna Schneider
ISBN 978-3-89979-249-2;  16,00 Euro

Woher kommt sie, die Taube? Was will sie? Sie findet keine Ruhe, will Streit schlichten, wird aber für einen Falken gehalten. ‹Die Taube› ist eine Hymne an den Frieden und eine Legende voll kraftvoller Bilder in betörendem Sprachrhythmus. Der Autor
Sebastian Jüngel, geboren 1969 in Berlin (Deutschland), erzählt poetische Geschichten. Im Verlag Ch. Möllmann erschienen: ‹Auf Luzia fiel das Los› und ‹Luzia lernt kämpfen›. Weitere Bücher: ‹Der leere Spiegel› (Doppelgängererzählung), ‹Der Stein? Nein!› (Märchen) und ‹Der Jugendwächter› (Berliner Jugendroman).
Die Illustratorin
Johanna Schneider, geboren 1963 in Mediasch (Rumänien), hat zahlreiche Bilderbücher illustriert und Geschichten erzählt. Sie verlieh schon den Geschichten von Sebastian Jüngel ‹Auf Luzia fiel das Los› und ‹Luzia lernt kämpfen› eine liebevolle Atmosphäre. Außerdem im Verlag Ch. Möllmann erschienen (Illustrationen): ‹Das aberwitzige Lesewesen› (Wolfgang Sievers) und ‹Verfrühter Herbst› (Michael Kalisch).

Andreas Delor: Atlantis aus aktuellen hellsichtigen und wissenschaftlichen Quellen

Band 8; Die Hyperboräische- und Polarische-Epoche und was davor geschah
ISBN 978-3-89979-254,6;  26,00 Euro

In diesem Schlussband der Atlantis-Reihe geht es um die Hyperboräische Epoche, als Sonne und Erde noch vereinigt sind, die Polarische Zeit, da der Durchmesser der »Erde« (bzw. des Gebildes: Sonne plus Erde plus sämtliche Planeten) noch bis zur heutigen Saturnbahn ausgeweitet ist – und die Zustände »davor«. Wir kommen damit in Bereiche, in denen Zeit, Raum und Materie noch gar nicht existierten.
Die Entstehung unseres Sonnensystems verlief nach den Ergebnissen hellsichtiger Forschung – durchaus äußerlich-wissenschaftlich verifizierbar – völlig anders, als dieselbe astronomisch unter rein hypothetischen Voraussetzungen berechnet wurde; auch der Urknall wird insofern infrage gestellt.

Andreas Delor: Wer ist hier unwissenschaftlich - Rudolf Steiner?

Eine Streitschrift
ISBN 978-3-89979-253-9;  12,00 Euro

In zunehmendem Maße wird Rudolf Steiner von „inner-anthroposophischer“ Seite aus die Wissenschaftlichkeit aberkannt. Schaut man sich diese Angriffe etwas genauer an, so fällt auf, dass sie allesamt „aus dem Bauch“ kommen, ohne auch nur den Versuch einer wirklich wissenschaftlichen Argumentation. Dies aufzuzeigen und die Frage nach der Wissenschaftlichkeit Rudolf Steiners überhaupt erst einmal so zu stellen, dass sie der Anthroposophie gerecht wird, ist Anliegen dieser Schrift, in der es außerdem um die verheerenden Folgen der „Verunwissenschaftlichung Rudolf Steiners“ für die Waldorfpädagogik geht – Es ist ein Beitrag zur internen anthroposophischen Auseinandersetzung und setzt eine wenigstens anfängliche Vertrautheit mit dem Werk Rudolf Steiners voraus.
Dieser Schrift soll eine zweite folgen, in welcher etliche scheinbar völlig unwissenschaftliche Aussagen Rudolf Steiners inhaltlich wissenschaftlich geprüft werden.

Hans-Jürgen Diebel: Kanalysen

Aphoristisches
ISBN 978-3-89979-250-8;  12,00 Euro

Gesammelte Aphorismen, Sprachspielereien, sprachliche Auseinandersetzungen mit den Problemen der Zeit. Manchmal nur Lustig, meist aber tiefsinnig und anregend.
Kann man schlecht erklären, muss man selber lesen...
Hans-Jürgen Diebel, geboren 1950 in Wiesbaden, arbeitet und lebt seit 1987 in Schloß Hamborn.

 

Achim Elfers: Das glaubst du ja nur!

Erzählungen
ISBN 978-3-89979-248-5;  13,00 Euro

„Das glaubst du ja nur!“ Wer kennt diesen Vorwurf nicht? Als sei der Glaubende nur ein Spinner. Ist das, was er glaubt, weniger wert als Wissen? Und was wissen wir schon wirklich? – Zehn spannende Erzählungen sind hier vereint, über das Glück, das den Menschen gebührt, über Geheimnisse des Lebens, über das Unerkannte in der Welt. Und dies ist nicht nur von dieser Welt…
Achim Elfers, geboren 1965 in Paderborn, studierte Philosophie, Germanistik, Musikwissenschafft in Paderborn, Münster, Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen: Erzählungen, Gedichte, Wörterbücher. Zuletzt:
„Lehr- und Wörterbuch der Umgangssprache“ (2. Auflage, anno 2016), „Kleines (ost) westfälisches Wörterbuch“ (13. Auflage, anno 2015) und „Eines Tages in Marseille“ (Roman, 2014); alle im Verlag Ch. Möllmann.

Cornelis Boogerd: Der Ätherleib in der Erziehung des Kindes

ISBN 978-3-89979-244-7;  24,00 Euro

Cornelis Boogerd wagt mit diesem Buch über den Ätherleib als pädagogisches Instrument den Versuch, dieses für den modernen Menschen noch weitgehend unbeackerte Feld anfänglich zu erschließen. Dabei zeigt sich bald, dass es uns dennoch nicht fremd ist, auch wenn es bisher nur ansatzweise in den Bereich bewusster Untersuchungen und Begriffsbildungen aufgenommen ist. Wir erleben es für gewöhnlich einfach als ein unser ganzes Dasein tragendes Element. Durch viele Beispiele aus dem Kindergarten, durch Bilder, Geschichten und Liedbetrachtungen führt Boogerd den Leser zu einem bewussteren Erleben des fortlaufenden Stromes, der uns auf den Wellen der Zeit, der ganz selbstverständlich erlebten zyklischen Wiederholung von Tagen und Nächten, Wochen, Monaten und Jahren fast unbemerkt durchs Leben trägt.

Gisela Bräuner-Gülow / Helge Gülow: Heileurythmie-Kompendium

Praxis und Forschung
ISBN 978-3-89979-243-0;  20,00 Euro

Mit diesem Buch liegen die über zwei Jahrzehnte publizierten heileurythmischen Fachbeiträge der Autoren aus „Der Merkurstab“ und „WELEDAKorrespondenzblätter für Ärzte“ vor.
Allein elf Krankheitsbilder werden beschrieben, die z. T. als Forschungsbeiträge bzw. Praxisberichte aus der Filderklinik die Altersstufen vom Kind bis zum Senioren umfassen. Das Hauptaugenmerk liegt hier wieder auf der spezifischen menschlichen Bewegung, wie sie vor dem Hintergrund der anthroposophischen Menschenkunde in der Heileurythmie erkannt wird. Es wird aufgezeigt, wie der Blick auf das Bewegungsbild der Betroffenen gerichtet, evaluiert und in gezielten Schritten zu deren Gesundung beigetragen wurde. Ein verstehbarer Zugang zur Heileurythmie in Forschung und Praxis wird für den Leser angestrebt: für Kollegen, Ärzte und interessierte Patienten.

Anton Kimpfler: Kinder bringen die Welt weiter

Auch Erwachsene spielen eine entscheidende Rolle dabei
ISBN 978-3-89979-241-6;  12,00 Euro

Was gibt es Erfreulicheres als kleine Kinder? Doch wie schwer ist nun oft ihr Weg durch die Verhältnisse der materiell-technischen Zivilisation!
Dabei bringen Kinder immer Wertvolleres mit. Und wir sind stets mehr angewiesen auf ihre verändernden Impulse.
Statt durch falsche, zwingende erzieherische Formen dagegen anzukämpfen, sollten Eltern und sonstige pädagogisch tätige Menschen davon lernen, das Mitgebrachte aufgreifen  und es in die gesamte Gesellschaft einfließen      lassen.
Hilfreicher denn je würde sich solch ein Zusammenarbeiten mit den Jüngeren auswirken. Schönste soziale Wandlungen können daraus hervorwachsen.

Rainer Schnurre: Sozialkunst-Gestaltung

S O Z I A L E   M E D I T A T I O N E N
Wegbereiter werdender Gemeinschaft - Handwerkzeug, auch für die Biografie-Arbeit
ISBN 978-3-89979-245-4;  12,00 Euro
Die Menschheit ruft nach Gemeinschaft
und zu gleicher Zeit ist sie darüber
von tiefster Furcht
ergriffen.
*
Nun will man dies erklärt
und bewiesen wissen,
aber ohne mich.
*
Was will er uns denn dann
im Jahre 2016 noch
erzählen ?
*
Erzählen, ja das trifft es
ganz gut.
*
Es sind
in
ESSENZEN
geronnene Samen,
in Früchten verborgene Schätze,
zu freiem Verzehr bereitet.

Nichts für
Feinschmecker,
zu hart manche Nuss,
die erst noch geknackt werden
will …

* * *
Genug der ungelenken Erklärungen, die bisher
mehr Entschuldigungen glichen,
obwohl sie nie so gedacht.
*
2016 – ein Jahr des Umschwungs, von jetzt an anders, keine lästigen Erklärungen mehr.
Aufs Wesentliche kommt es an,
ungeschminkt + frei heraus.
Zwischen-Ergebnisse,
weiter nichts.

 

Holle-Elke Harms: Ad astra

Eine Schulzeit in der Waldorfschule an der Uhlandshöhe
ISBN 978-3-89979-242-3;  17,00 Euro

Das vorliegende Buch, das die Zeit in der Waldorfschule in Stuttgart beschreibt, ist eigentlich als die Fortsetzung des Buches „Ole Hoop“ anzusehen. Manches wird aus der glücklichen Zeit mit dem Privatlehrer, manches aus der herzbeklemmenden Zeit in der Oberrealschule hier wieder auftauchen. Aber geschenkt hat mir das Schicksal, haben mir meine selbstlosen Eltern diese Schulzeit „...ad astra“, ohne die ich so verzagt geblieben wäre, wie ich es in der Oberrealschule geworden bin. Diese wenigen Jahre, die ich noch auf der Waldorfschule verbringen konnte, haben mich befreit und mir den Mut gegeben, selber mein Leben in die Hand zu nehmen. Und deshalb hielt ich es für wichtig aufzuschreiben, wie ich entgegen allen Verstand dennoch auf diese Schule gekommen bin. Es waren große Persönlichkeiten, die ich dort als Lehrer erlebte. Aber davon bekam man als Schüler nicht viel mit. Das spielte sich auf einem anderen Felde ab. So können es auch nur kleine Erlebnisse sein, die ich hier schildern kann. Es gibt da ganz andere Bücher über diese Lehrer. Aber diese bescheidenen Erlebnisse ließen hinter sich die großen Persönlichkeiten erahnen, die es ausmachten, dass ich trotz des immerwährenden Heimwehs und trotz meiner sonstigen schwierigen Lebenssituation in der Schule mein neues Zuhause gefunden habe.

Karl-Klaus Pullig: Erinnerungen

eines Normalbürgers in Mitteleuropa vom Ende des zweiten Weltkrieges bis zum Anfang des neuen Jahrtausends
ISBN 978-3-89979-240-9;  15,00 Euro

Karl-Klaus Pullig
Geboren am 09.02.1941 in der kleinen ländlichen Kreisstadt in Simmern im Hunsrück.
Verheiratet; vier erwachsene Kinder.
Vielfältige praktische Arbeitserfahrungen als Kind und Jugendlicher in der Großfamilie mit sechs Geschwistern und im elterlichen kaufmännischen Betrieb (Lebensmittel und Farben, Tapeten, Bodenbeläge).
Nach dem VWL-Studium fünf Jahre Industriepraxis, von 1975-2006 Hochschullehrer an der Universität Paderborn auf dem Gebiet Personal- und Organisationsentwicklung.
Beratungen vor allem im gemeinnützigen Bereich.

„Die Erinnerungen an die Zeit zwischen den letzten Kriegstagen 1945, als der Vierjährige im stockdunklen und stauberfüllten Keller seines Elternhauses nach einem Bombeneinschlag den Tumult und die Aufregungen der dort zusammengedrängten und fast erstickenden Menschen erlebt, bis in die ersten Dekaden des neuen Jahrtausends, kann man als Miniatur-Kultur-Geschichte lesen. Aus ganz persönlicher Sicht zeichnet der Autor konkrete und deshalb besonders anschauliche Bilder u.a.
- des Lernens, Arbeitens und Spielens in einer kinderreichen Familie in der kleinen Hunsrück-Kreisstadt Simmern, wo die kopfsteingepflasterte Straße vor dem elterlichen Lebensmittel- und Farben/Tapetengeschäft mehrmals wöchentlich von den Kuhfladen und Pferdeäpfeln vorbeifahrender Kuh-/Ochsen und Pferdefuhrwerke gereinigt werden muss, sich beim Mittagessen etwa ein Dutzend Menschen, darunter auch Angestellte, um den Mittagstisch versammeln, wo man viel singt, bei den Wochenendausflügen und Urlaubsfahrten wild zeltet und die Reiseziele auf der Ladefläche des Kleintransporters oder in dem zunächst fensterlosen VW-Bus erreicht;
- des Bildungswesens, wenn in der Volksschule fünfzig Kinder in der Klasse sitzen und die alte Lehrerin den Buben ab und zu gruppenweise Stockhiebe auf die mit Lederhosen bekleideten Hintern verabreicht; wenn die in den 60er Jahren noch weitgehend freie Orts- und Fächerwahl dem jungen Mann ermöglicht, an vier verschiedenen Universitäten zu studieren, sich vielfältig zu orientieren und nebenher noch als Laienmusiker in verschiedenen Gruppierungen Geige zu spielen, oder wenn er von seinen späteren Erfahrungen als Universitätsprofessor berichtet;
- betrieblicher Sozialordnungen, z.B. durch die Schilderung einer Betriebsfeier in einem Konzernbetriebes in den 70er Jahren;
- der eigenen Wahrnehmung und Einschätzung politischer Entwicklungen, etwa der Studentenunruhen der sog. 68er Jahre, aber auch aktuellerer politischer Trends;
- weltanschaulicher Orientierungsversuche des Autors, die ihn zur Anthroposophie führen.“

Wolfgang Wegener: Die 12 Tierkreiszeichen und der Ätherische Christus in den Heiligen 12 Nächten

ISBN 978-3-89979-238-6;  25,00 Euro

Dieses Buch umfasst 14 Vorträge, die Wolfgang Wegener in der Weihnachtszeit 1959/60 in Berlin gehalten hat. So wie der Heilige Abend ein Quellpunkt ist für das gesamte Geschehen der Weihnachtszeit, das Tag für Tag unter der Signatur eines Tierkreiszeichens durchlebt werden kann, so kann der Durchgang durch die 12 Heiligen Nächte ein Quellpunkt werden für das innerliche Erleben des gesamten Jahres.
Was hier angeregt wird ist eine fortwährende tiefere, innere Entwicklung des Menschen und der Erde.

Johannes W. Rohen: Die sozialen Probleme der modernen Gesellschaft

Anregungen zu einer zeitgemäßen Lösung
ISBN 978-3-89979-237-9;  13,00 Euro

In der Gegenwart wird in zunehmendem Maße über soziale Probleme und die Entwicklung der finanziellen Systeme diskutiert.
Es lohnt sich daher, noch einmal auf die Ideen Rudolf Steiners zurückzukommen, die nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt
worden sind und das Ziel hatten, die damaligen chaotischen Verhältnisse der politischen Systeme Europas in funktionelle gesellschaftliche Strukturen einzubringen. Der Kernpunkt dieser sozialen Ideen Steiners war die funktionelle Dreigliederung der Gesellschaft, die politisch zu einer Harmonisierung des Zusammenlebens der Menschen, auch im politischen Bereich, geführt hätte. Die Ideen Steiners sind damals nicht umfassend genug realisiert worden. Dennoch lohnt es sich, heute nochmals darüber nachzudenken und im politischen Bereich manches zu realisieren, um die Menschheit vor weiteren Katastrophen zu schützen.

Magnus Schlichtig: Uraspekte des Geigens

ISBN 978-3-89979-236-2;  12,00 Euro

Magnus Schlichtig
stammt aus einer Musikerfamilie, durch die er in frühester Jugend mit der Interpretationsweise des legendären Cellisten Pablo Casals, sowie dessen Kammermusik-Partner Sandor Vegh (welcher Schüler von Jenö Hubay war) bekannt wurde.
Er erlernte seit seinem sechsten Lebensjahr das Geigen. Alsbald wurde er Jungstudent und wechselte mit 17 Jahren ins Vollstudium, ging jedoch am Studienende und nach seinem Diplom eigene Wege:
"Ich sah die Möglichkeit, das Tiefenerlebnis Harmonie neu zu beleben!"
Konzertreisen im Duo Harmonice Mundi, im Duo Con Calore sowie I Virtuosi Animati führten und führen ihn in viele Städte und Länder.
Er gründete die Geigenakademie Die gute Stimmung. In dieser sollen Inhalte dieses Buches gepflegt, erarbeitet und erweitert werden.

Sebastian Jüngel: Luzia lernt kämpfen

Bebildert von Johanna Schneider
ISBN 978-3-89979-226-3;  16,00 Euro

Der Autor
Sebastian Jüngel, geboren 1969 in Berlin (Deutschland), erzählt humorvoll und mit Sprachwitz aus dem Leben des Engelkinds Luzia. In selber Ausstattung ist im Verlag Ch. Möllmann
erschienen: «Auf Luzia fiel das Los».
Weitere Bücher: «Der Stein? Nein!» (Märchen), «Der Jugendwächter» (Berliner Jugendroman) und «Der leere Spiegel» (Doppelgängererzählung).

Die Illustratorin
Johanna Schneider, geboren 1963 in Mediasch (Rumänien), verleiht Luzia durch ihre
liebevollen Bilder Farbe. Sie malte auch die Bilder zu «Auf Luzia fiel das Los».
Johanna Schneider hat zahlreiche Bücher illustriert, eigene Geschichten erzählt und zeigt
ihre Arbeiten immer wieder auch in Ausstellungen im In- und Ausland.

Das Buch
Luzia will unbedingt auf die Erde – zu den Menschen. Doch das Leben dort ist voller
Hindernisse. Luzia beginnt zu zweifeln, ob sie hier überhaupt etwas lernen kann.
Bis Susanne und Heinrich sie auf einen grossen Kampf vorbereiten. Denn es geht ums Ganze, um Goldim, das Himmelsgold.

 

Elke Blattmann: Märchenpfade und Pfade ins Märchen

ISBN 978-3-89979-232-4;  16,00 Euro

In dieser Sammlung sind Betrachtungen über den Umgang mit Märchen, zum Erzählen von  Märchen und über Märchen selber zusammengestellt. Diese Aufsätze entstanden bei unterschiedlichen Gelegenheiten und zu verschiedenen Zeiten. Deshalb wiederholen sich manche Gedanken und Erkenntnisse an verschiedenen Stellen, sind also nun mehrfach zu lesen, allerdings stehen sie immer wieder in anderen Zusammen- hängen. Die meisten der hier angeführten Märchen entstammen der Märchen- sammlung der Brüder Grimm, über deren Entstehung auch berichtet wird.

 

Andreas Delor: Atlantis nach neuesten wissenschaftlichen und hellsichtigen Quellen

Band 7 Lemurien II Zwischen Sonnentrennung und Mondentrennung
ISBN 978-3-89979-234-8;  27,00 Euro

In diesem siebten Band – ich glaube, es ist der spannendste von allen geworden – geht es um die erste Hälfte der Lemuris: die Zeit zwischen Sonnen- und Mondentrennung, in welcher der Mond mit seinen Verhärtungskräften noch in der Erde steckt und in der es – mit Ausnahme der ersten drei Urvölker an deren Ende – noch keine inkarnierten Ich-Menschen gibt. Diese erste Lemuris-Hälfte ist beherrscht von einer schrecklichen Gestalt, in der irischen Mythologie „Balor mit dem bösen Auge“ genannt, und was die irische Mythe über sie nicht erzählt, schildert – abgesehen von Rudolf Steiner – die afrikanische Sage von ihr. Was über Balor berichtet wird, ist entsetzlich – und doch haben wir ihm die Existenz unserer Erde (und ganz nebenbei unsere Freiheit) zu verdanken.

 

Joachim Giebelhausen: Kunst aus Flammen

ISBN 978-3-89979-233-1;  24,00 Euro

Dieser ungewöhnliche Fotoband ist in Wort und Bild dem Feuer gewidmet.
Akribisch wurden Modelle im kleinen Massstab erstellt, um schliesslich vor der Kamera in lodernden Flammen zu enden. Die Vergänglichkeit vollzog sich innerhalb von Sekunden, so dass der Lichtbildner die Phase in schneller Abfolge der Fotos dokumentieren musste. Aus dieser Fülle von Formen und Bild-Effekten der Verbrennung konnte der Autor die Höhepunkte jedes Vorgangs auswählen.
Den optischen Reiz der Miniatur-Szenerien kommentierte er sodann literarisch und rundete damit die Faszination des Feuers ab.

 

Rainer Schnurre:  Menschenrechte weiterschreiben, weiterdenken, durchdenken

Für die Jahre bis 2048 geschrieben
ISBN 978-3-89979-235-5;  10,00 Euro

Die Projekt-Idee
Die UN-Menschenrechte weiterschreiben ...
Habt Ihr schon einmal die Präambel und diese kleinen 30 Artikel der UN-Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 in Paris erklärt wurden, durchgelesen? - Und habt Ihr Euch, sei es in der Schule oder an der Uni oder bei Amnesty International, nicht nur informieren lassen, sondern Euch auch der Mühe unterzogen, diesen außerordentlich wenigen Text kritisch durchzudenken?
Ich behaupte jetzt einfach einmal: NEIN.
Meine drei Fragen an Euch, die junge Generation:
1.Wollt Ihr die UN-Menschenrechte einmal kritisch durchdenken?
2.Wollt Ihr die UN-Menschenrechte dann auch konsequent weiterdenken?
3.Wollt Ihr danach auch noch die UN-Menschenrechte, getreulich Eurer neuen Einsichten, weiterschreiben?
Für diejenigen von Euch, die sich nicht nur für den Wortlaut der UN-Menschenrechte interessieren, sondern auch den Geist erfassen wollen, der aus ihnen spricht, habe ich dieses schmale Arbeits-Buch zur praktischen Anwendung entworfen.
Es ist ein Aufruf, sich damit zu beschäftigen, um die UN-Menschenrechte gründlicher denkerisch durchdringen zu können.

 

 

 

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