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Irmentraud ter Veer
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Kosmos Runge

Irmentraud ter Veer: Ithaka wartet

ISBN 978-3-89979-131-0;  15,50 Euro

Nachklang aus Griechenland. Gedichte.

Auch mit holländischem Beiheft erhältlich (zus. 20,- Euro)

Irmentraud ter Veer: Donau

Ein Gedichtzyklus
ISBN 978-3-89979-066-5;  14,- Euro

Denn wie Musik auch ist der Fluß. Es entspringt die Quelle aus höherem Land. Verborgen zuerst rieselt sie herab, den Sinnen noch nicht wahrnehmbar. Dann erscheint sie klar und sprudelnd dem Auge, dem Ohr leise tönend oder auch ein Wasserfall aus den Felsen. Wie erquickend ist dieses Tropfenspiel, dieser Lebenstau.
Auch der Fluß hat wie das Menschenwesen seine Kindheit, zart und lebhaft, dann eine kräftige, eigenwillige Jugend, oft nicht problemlos durch die Hemmungen der Umgebung, die er durchbrechen will. Ein Mensch bringt auch die eigenen inneren mit, und das unterscheidet ihn vom Fluß. Aber dann folgt das Heranwachsen, das Breiterwerden und Reifen. Alle Hindernisse müssen überwunden werden. Mit sich führt er die Geschichte seines Laufes durch Raum und Zeit.
Die Gedichte wollen Eindrücke und Verarbeitung sein, keine Illustrationen, sondern auftauchende Bilder.

 

Zitternder HimmelIrmentraud ter Veer: Zitternder Himmel

Gedichte
ISBN 978-3-89979-017-7

Es zittert der glatte Spiegel des Sees, wenn die Winde von den Hügeln herabfallen oder wenn in der Tiefe die Fische unruhig schwärmen und die Bewegung sich oben in Kreisen zeigt.

Es zittert das Licht auf dem Laub der Bäume, es atmet ein kaum erahnbarer Hauch in der Zitterpappel, und die Schmetterlinge, wenn sie beim Sonnenaufgang aus der nächtlichen Erstarrung erwachen, durchzittert die Lebenswärme.

In der Seele Tiefen erzittert das klare Bild der Dauer, der ruhenden Gegenwart, wenn die Regungen des Fühlens, das ungeduldige Suchen als zartes Wehen oder auch als Sturm es durchfährt.

Die Hände zittern, wenn unerwartete Qual oder Freude ihnen gereicht wird.

Im Haupt das Denken zittert an der Grenze des Unfaßlichen, und es zittert das immerwährende Hoffen im Herzen. Eines Gedankens leiseste Berührung kann ein Gewitter hervorrufen.

Und wenn wir spüren, daß das zitternde Leben uns zum Tor des Wesentlichen führt, wo der Weg des Schicksals hindurchführt, dann ist das Herz zutiefst erschüttert.

 

Irmentraud ter Veer: Granatner Tropfengranat

Gedichte
ISBN 978-3-931156-79-4;  13,- Euro

Zum Erscheinen des Buches wurde in Schloß Hamborn eine Buchvorstellung veranstaltet. Irmentraud ter Veer hat aus ihrem neuen Buch gelesen, aber auch aus dem ersten „Verhüllte Orte“. einige Gedichte sind von den Eurythmistinnen Marina Akkerman und Elisabeth Appenrodt für die Bühne bearbeitet worden. Max Gross aus Schloß Hamborn spielte in den Pausen dazu seine Kompositionen für Leier.
Es gelang den Beteiligten, eine enorm konzentrierte und künstlerisch-dichte Atmosphäre zu schaffen, die alle Anwesenden in die Welt der Dichtung, der Eurythmie und der Musik entführte. Dabei waren die Gedichte von Irmentraud ter Veer, in der Bandbreite zwischen Wortmeditationen und bildreichen Sprachmalereien, der Mittelpunkt.
 

Irmentraud ter Veer: Verhüllte Orteterveer

Gedichte
ISBN 978-3-931156-48-0;  2. Auflage, 84 S. br.,  11,- Euro

Irmentraud ter Veer wurde vor dem 2. Weltkrieg in Wien geboren. Schon als Kind spürte sie die Schatten der Zeit, aber empfand tief die Schönheit der Natur. (Von den Kriegsereignissen gezwungen lebte die Familie zwei Jahre lang in Oberösterreich.) Musik, Wort und Bewegung waren ihr immer eine Quelle des Erlebens und Trost in der zerrütteten Nachkriegszeit. – Mit 18 Jahren übersiedelte sie nach Holland, wo sie Gesang studierte, wo ihr aber auch durch ihren Mann die Bildende Kunst näher kam. Sie blieb jedoch stets sehr verbunden mit ihrem Land und ihrer Sprache und lebt seither "... zwischen den Orten ...”

Copyright dieser Seite © by Verlag Ch. Möllmann, Schloss Hamborn,